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Lindt & Sprüngli:
Zerstörung von Ware widerspricht Unternehmensvorgaben

Aachen, 23.12.2022 – Kürzlich gab es Berichte zur Vernichtung von Ware durch Lindt & Sprüngli Mitarbeiter, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) steht. Lebensmittelvernichtung liegt uns als Unternehmen fern und ist keine gängige Praxis. Nachhaltigkeit ist in unseren Unternehmensgrundsätzen und unserer -strategie fest verankert und wird von uns hoch angesehen.

Wir bedauern diesen Einzelfall sehr und er wurde bereits eingehend mit dem Mitarbeitenden besprochen. Um diese Praxis in Zukunft ausschliessen zu können, haben wir alle unsere Mitarbeitenden für das wichtige Nachhaltigkeitsthema sensibilisiert und nochmals auf die reguläre Vorgehensweise hingewiesen, von der nicht abgewichen werden darf.

Ware, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist, wird regulär von uns aus dem Handel genommen, um die Warenfrische und Qualität für Konsumentinnen und Konsumenten konstant zu gewährleisten. Dem Handel wird diese Ware zur Gänze vergütet. Anschließend wird der Großteil der Ware mit kurzem MHD rabattiert über unsere Lindt Factory Outlets verkauft, wobei sie klar gekennzeichnet wird. Damit haben die Kunden die Möglichkeit eine informierte Kaufentscheidung zu treffen.

Lediglich ein geringer Teil der Ware der kurz vor MHD steht, verbleibt beim Händler und wird durch unseren Vertrieb als verkaufsunfähig gekennzeichnet (EAN-Strichcode wird durchgestrichen und die Vorderseite wird mit einem Edding markiert). Diese Kennzeichnung ist wichtig, damit keine Ware kurz vor Ablauf des MHD verkauft wird. Dies sichert unser Kundenversprechen von Frische und Qualität. Die markierte Ware kann der Handel an seine Mitarbeitenden verschenken oder an wohltätige Organisationen, wie beispielsweise die Tafeln, spenden. Die Form der Kennzeichnung, die in der Berichterstattung dargestellt wird (mit Kartonmesser statt einem Edding), entspricht nicht unserer festgelegten Vorgehensweise und verstößt klar gegen unsere Vorgaben, die für alle unsere Mitarbeitenden gelten.



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Vielen Dank,
Laura Endres
(Communications Manager)